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Automotive Industry

25. Aug 2011

Minimale Werkzeugwechselzeiten mit MVK Metall

Robustes Feldbusmodul MVK Metall mit Push-Pull-Anschlusstechnik von Murrelektronik eignet sich optimal für den automobilen Karosseriebau

Roboter in der Automobilfertigung sind wahre Allrounder. Wenn die Werkzeuge gewechselt werden, dann muss es schnell gehen. Murrelektronik hat mit MVK Metall mit Push-Pull-Anschlusstechnik die geeignete Lösung dafür: Die Module sind mit „Fast Startup“ ausgestattet. Das ermöglicht optimale Rüst- und Hochlaufzeiten. Eine interessante Idee – etwa auch für  einen Hersteller wie die Daimler AG, die in Punkto Innovationen in der Automatisierungstechnik eine führende Rolle einnimmt.

Fertigungslinien im Rohbau der Automobilindustrie („Bodyshop“) sind durch die Roboterbearbeitung gekennzeichnet. In den Fertigungslinien der Daimler AG am Standort Sindelfingen beispielsweise fallen im Laufe eines Tages in einer Fertigungslinie leicht mehrere Hunderte Werkzeugwechsel an.

Die Fertigungslinien sind konsequent auf optimale Durchlaufzeiten und hohe Produktivität ausgelegt. So hat die Automatisierungs-Initiative Deutscher Automobilhersteller (AIDA), zu der Daimler, Audi, Volkswagen, Porsche und BMW gehören, den Begriff „schnell“ im Zusammenhang mit Werkzeugwechselzeiten klar definiert: Vom Anlegen der Spannung bis zum ersten zyklischen Datenaustausch dürfen nicht mehr als 500 ms vergehen.

Die Feldbusmodule MVK Metall von Murrelektronik erfüllen diese Anforderung: Mit der integrierten Profinet-Funktion „Fast Startup“ (FSU) ist das Modul innerhalb von rund 400 ms nach einem Werkzeugwechsel wieder bereit.
Einige wesentliche Kennzeichen von FSU sind: Die zu übertragenden Parameter sind definiert, müssen nicht erst automatisch erkannt werden. Beim Hochlauf werden nur relevante Daten neu von der Steuerung übertragen. Außerdem melden die Module ihre Bereitschaft zum Kommunikationsaufbau aktiv an die Steuerung, sie warten nicht auf deren zyklische Abfrage. Durch diese Maßnahmen lässt sich entscheidend Zeit gewinnen und Kosten reduzieren.
Das Feldbusmodul MVK Metall mit seinem oberflächenveredelten Zinkdruckgehäuse aus einem Stück hält zum Beispiel Schweißfunken stand und widersetzt sich Ölen und Schmierstoffen erfolgreich. Der Vollverguss des Moduls macht es unempfindlich gegen Schock und Vibrationen. MVK Metall verfügt über eine kompakte Bauform und kann flexibel montiert werden.

Die Module mit Push-Pull-Anschlusstechnik gibt es als Standard-I/O-Module mit fester Funktionalität und galvanisch getrennten Ausgängen. Außerdem stehen frei parametrierbare Module zur Verfügung.

Auf die charakteristische Einzelkanaldiagnose der MVK-Produkte müssen die Anwender nicht verzichten. Fehlerhafte Steckplätze werden abgeschaltet, ohne benachbarte Kanäle negativ zu beeinflussen. Eine hohe Servicefreundlichkeit und Maschinenverfügbarkeit war Murrelektronik bei der Entwicklung der Module wichtig.

Die Push-Pull-Anschlusstechnik auf Profinet-Basis erweist sich vorteilhaft, weil Kommunikations- und Energieversorgung werkzeuglos montiert werden kann. Schnell und unkompliziert.

Im Rohbau der Automobilfertigung ermöglicht die Flexibilität der Module den Einsatz zum Beispiel am Werkzeugwechsler, am Werkzeug selbst, am Roboterfuß, im unmittelbaren Roboterumfeld oder in der Werkzeugablage. MVK Metall kommt häufig auch im Anlagen- und Maschinenbereich zum Einsatz, zum Beispiel bei Förderstrecken und Zuführeinheiten.  Und das bei einer ganzen Reihe von konkreten Projekten mehrerer namhafter Automobilisten.