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Logistics

27. Aug 2010

Cube67+ jetzt auch für Profinet I/O

Die Busknoten Cube67+ von Murrelektronik sorgen für noch mehr Flexibilität in der dezentralen Installationstechnik. Weil zudem der Trend zu Ethernet-basierenden Feldbussystemen ungebrochen ist, gibt es einen solchen Busknoten nun auch für Profinet I/O.

In diesen Busknoten ist ein Switch zum Weiterschleifen der Profinet-Verbindung integriert. Der Feldbus kann damit in Linienstruktur über mehrere Cube67+ Profinet Busknoten aufgebaut werden. Das bietet im Vergleich zu einer Sternstruktur mehr Gestaltungsmöglichkeiten und reduziert den Verdrahtungsaufwand.

Der innovative Cube67+ Busknoten erweitert das praxiserprobte Cube67-System von Murrelektronik. Er ermöglicht noch optimaler am Anwendungsfall ausgerichtete Feldbusinstallationen. An einen einzelnen Busknoten können bis zu 32 Module angeschlossen werden. Stranglängen von bis zu zweimal 30 Metern ermöglichen räumlich umfangreiche Installationen. Die Cube67-Module können beliebig entlang der Hybridleitungen angebracht werden, die Energieversorgung wird einfach am Busknoten weitergeschleift.

Cube67+ setzt auch in Punkto Diagnose neue Maßstäbe. Die vom Busknoten abgehenden Systemverbindungsleitungen werden durch eine integrierte Elektronik auf Kurzschlüsse und Überlastungen überprüft. Bei überhöhter Belastung einer Systemverbindung erfolgt eine Frühwarnung. Wird eine zulässige Höchstgrenze überschritten, dann wird der Strang abgeschaltet. Eine rote Diagnose-LED an der betroffenen Systemverbindungsleitung macht auf den Fehler aufmerksam. Außerdem sendet der Busknoten eine Diagnosemeldung an die Steuerung. Über den Feldbus können die Stränge aus der Steuerung wieder in Betrieb genommen werden.

Eine erfreuliche Verbesserung ist Cube67+ für Serienmaschinenbauer. Für diese waren unterschiedlichste Softwarevarianten und Dokumentationen für unterschiedliche Maschinenvarianten bislang ein Ärgernis. Mit dem Machine Option Management von Cube67+ müssen sie nur noch eine Software und eine Dokumentation pflegen. Es genügt, lediglich eine varianten-übergreifende Hardware-Konfiguration zu erstellen, die den Vollausbau der Maschine abbildet. Abhängig davon, welche Cube67-Module in der jeweilige Variante benötigt werden, können diese über eine Eingabe an der Steuerung oder an Bedientableaus unkompliziert aktiviert oder deaktiviert werden.